Dodge
baute den Charger seit 1965, aber das Modelljahr war 1966.
Chassis- und Antriebsgrundlage bot der
Dodge Coronet, die
Karosse war jedoch vollkommen
anders. Der Wagen war anders als die Konkurrenten, wie z.B. der Chevrolet
Nova, der
Ford Mustang oder der
Pontiac GTO, gegen die er antreten sollte.
Der Charger hatte ein Fastback (Fließheck) mit einer großen Rückleuchte
über deren
gesamte Länge der Modellname in Blockbuchstaben zu lesen war. Die gesamte
Front war mit
einem Grill mit dünnen senkrechten Streben ausgefüllt, in dessen Mitte
sich ein rundes
Charger - Emblem befand. Der Clou waren die versteckten Scheinwerfer, die
sich nach dem
Einschalten um 180 Grad drehten. Leider war das System sehr anfällig. Das
Styling des
Charger war so einzigartig, dass ihn einige Magazine zum "Performance Car
of the year"
wählten.
Im Innenraum gab es Einzelsitze vorne und hinten. Die hinteren ließen sich
individuell
umklappen, um den Kofferrauminhalt entsprechend zu erweitern. Das
Armaturenbrett wurde
eigens für den Charger konzipiert und bot Platz für 4 Rundinstrumente, die
alle wichtigen
Anzeigen enthielten. Der Wählhebel (für die Schaltung oder die Automatik)
saß in einer
langen Mittelkonsole, welche die vorderen und hinteren Sitze teilte.
Der Charger wurde nur mit V8 - Motoren angeboten. Als Standardmotor wurde
der 318 cui
verbaut. Optional waren stärkere Varianten erhältlich. Zubehör:
Scheibenbremsen vorne, etc. Motoren:
Standard: V8 mit 318 cui (5.211 ccm); Verdichtung 9,0:1; 230 bhp bei
4.400 U/min.;
Stromberg Zweifachvergaser Modell WW3-258
Optional 1: V8 mit 361 cui (5.916 ccm); Verdichtung 9,0:1; 265 bhp bei
4.400 U/min.;
Carter Zweifachvergaser BBD-3849S
Optional 2: V8 mit 383 cui (6.276 ccm); Verdichtung 9,2:1; 270 bhp bei
4.400 U/min.;
Carter Zweifachvergaser BBD-4125S
Optional 3: V8 mit 383 cui (6.276 ccm); Verdichtung 10,0:1; 325 bhp bei
4.800 U/min.;
Carter AFB Vierfachvergaser 3855S
Optional 4: 426 Hemi V8 mit 426 cui (6.981 ccm); Verdichtung 12,0:1;
425 bhp bei 5.600 U/min.; 2 Carter AFB Vierfachvergaser 3084S Getriebe:
Standard: 3-Gang Schaltgetriebe
Optional 1: 3-Gang TorqueFlite Automatik
Optional 2: 4-Gang Schaltgetriebe Karosserievarianten:
Nur eine: 2-türiges Hardtop mit 4 Sitzplätzen Maße:
Radstand 2.972 mm, Gewicht 1.585 kg Produktionszahlen:
2-door Hardtop: 37.300 Stück, davon 468 Stück 426 cui - Hemi-Motor Grundpreise:
2-door Hardtop: 3.122 $
Der
1967er Dodge Charger war in vielerlei Hinsicht mit dem 1966er identisch.
In den
vorderen Kotflügeln waren nun Blinker zu finden und es gab etwas mehr
Chromzierrat.
Hauptsächlich wurden technische Dinge verändert / verbessert. Serienausstattung:
Beckengurte vorne und hinten, Scheibenwaschanlage, Heizung und Lüftung,
Außenspiegel
links und rechts, gepolstertes Armaturenbrett und gepolsterte
Sonnenblenden, Teppich,
Mittelkonsole, Einzelsitze vorne und hinten, Vinyl Interieur,
Kartenleseleuchte, Mittelarmlehne
hinten, Zigarrenanzünder, getönte Heckscheibe, Öldruckanzeige,
Drehzahlmesser, etc. Zubehör:
Klimaanlage 274 $, Servolenkung 73 $, Servobremsen 16 $, Servo -
Scheibenbremsen
vorne 54 $, elektrische Uhr 11 $, Doppelrohrauspuff 24 $, Music Master AM
Radio 44 $,
Lenkrad in Holzoptik 16 $, etc. Motoren:
Standard: V8 mit 318 cui (5.211 ccm); Verdichtung 9,0:1; 230 bhp bei
4.400 U/min.;
Stromberg Zweifachvergaser Modell WW3-258
Optional 1: V8 mit 383 cui (6.276 ccm); Verdichtung 9,2:1; 270 bhp bei
4.400 U/min.;
Carter Zweifachvergaser BBD-4125S, Aufpreis 56 $
Optional 2: V8 mit 383 cui (6.276 ccm); Verdichtung 10,0:1; 325 bhp bei
4.800 U/min.;
Carter AFB Vierfachvergaser 3855S, Aufpreis 97 $
Optional 3: 426 Hemi V8 mit 426 cui (6.981 ccm); Verdichtung 12,0:1;
425 bhp bei 5.600 U/min.; 2 Carter AFB Vierfachvergaser 3084S, Aufpreis
712 $
Optional 4: 440 Magnum V8 mit 440 cui (7.210 ccm); Verdichtung 10,0:1;
375 bhp bei 4.400 U/min.; Carter AFB 4130S Vergaser Getriebe:
Standard: 3-Gang Schaltgetriebe
Optional 1: 3-Gang TorqueFlite Automatik, Aufpreis 176 $ - 183 $ (je nach
Motor)
Optional 2: 4-Gang Schaltgetriebe, Aufpreis 145 $ - 175 $ (je nach Motor) Fahrwerk:
Einzelradaufhängung mit Querlenkern und Torsionsstäben vorne und
Starrachse mit
Halbelliptikfedern hinten Karosserievarianten:
Nur eine: 2-türiges Hardtop mit 6 Sitzplätzen (laut
Standard Catalog. Steht im Widerspruch
zu den Einzelsitzen. Vier Sitzplätze wie im Vorjahr sollten richtig sein.) Maße:
Radstand 2.972 mm, Gewicht 1.576 kg Fahrleistungen:
Charger mit 7,2 l - Motor:
Höchstgeschwindigkeit 225 km/h Produktionszahlen:
2-door Hardtop: 15.788 Stück, davon 118 Stück 426 cui - Hemi-Motor Grundpreise:
2-door Hardtop: 3.128 $
In
diesem Jahr wurde der wohl populärste Charger präsentiert, der fast
unverändert drei
Jahre so gebaut wurde. Mit seinem neuen Karosserie-Design wirkte sehr viel
sportlicher.
Er hatte Lüftungsschlitze, Spoiler und einen verchromten Tankdeckel auf
dem hinteren linken
Kotflügel. Am Heck befanden sich pro Seite 2 Rückleuchten.
Neben dem 318er wurde der 383 - Motor zum Standard.
Das R/T - Modell (= Road and Track) wurde eingeführt, welches als Standard
den
440 Magnum - Motor (375 PS) hatte, sowie ein Viergang-Schaltgetriebe oder
wahlweise
eine Dreigangautomatik. Weiterhin war auch der bekannte "Bumblebee" -
Streifen Standard.
Optional gab es den den 426 Hemi - Motor. Karosserievarianten:
2 Stück:
2-türiges Hardtop Coupe und 2-türiges R/T Hardtop - jeweils mit 5
Sitzplätzen Maße:
Gewicht 1.586 kg bzw. 1.654 kg beim R/T Produktionszahlen:
Insgesamt: rund 96.100 Stück ohne weitere Aufteilung, davon 467 mit 426
cui - Hemi-Motor Grundpreise:
2-door Hardtop Coupe: 3.014 $, 2-door R/T Hardtop: 3.480 $
Genauere Beschreibung
folgt ...
Bilder:
Hier seht ihr den wunderschönen 1968er Dodge Charger R/T von
Tom.
Im
Modelljahr 1969 wurde der Kühlergrill modifiziert (geteilt). Es gab eine
Vielzahl an Farben
für die Lackierung und das Interieur.
Der SE (=Special Edition) mit Ledersitzen und Holzarmaturenbrett wurde in
die Modellpalette
aufgenommen. Der 1969er Charger wurde das erste Mal für NASCAR - Rennen
eingesetzt.
Da hierfür in Windtunneltests viele aerodynamische Mängel festgestellt
wurden, wurde der
Charger 500 entwickelt. Die erforderliche Stückzahl von 500 für die
Zulassung zum Rennen
wurde gebaut.
Insgesamt wurden in diesem Jahr ca. 69.100 Stück verkauft.
Zusätzlich wurden 2.000 Dodge Charger Daytona gebaut, die eine längliche,
spitze Front
sowie einen riesigen Heckflügel zur Verbesserung der Aerodynamik im
Rennbetrieb angebaut
hatten.
Genauere Beschreibung
folgt ...
Bilder:
Hier seht ihr den 69er Dodge Charger R/T von
Klaus aus Österreich. Angetrieben wird der
Charger von einem V8-Motor mit 440 ci.
Dies ist der 69er Charger von
Bernd. Um Verwirrung vorzubeugen: der Wagen hat einen
68er Grill. Unter der Haube werkelt ein 383er mit Vierfachvergaser. Die
Kraftübertragung
erfolgt per 727 - Torqueflite - Automatik an die 8.75 er Achse mit einer
Übersetzung von
3.55:1 und Sure Grip.
In
diesem Jahr wurden nur wenige Dinge geändert. Der Frontgrill war wie der
1968er wieder
durchgehend, wurde jedoch von einer breiteren Chromleiste umrahmt. Die RT
- Modelle
hatten Lüftungsschlitz - Attrappen an den Türen und bekamen den 440 six
pack - Motor.
Ca. 48.000 Charger wurden 1970 verkauft. Genauere Beschreibung
folgt ...
Bilder:
Aus Belgien sandte mir
Ben diese Bilder seines 70er Dodge Charger.
Die
Modellreihe von 1971 bis 1974 wurde in wieder in vielen Teilen verändert
und die
Motorenleistungen waren, wie bei allen anderen Marken und Modellen auch,
stark rückläufig
Genauere Beschreibung
folgt ...
Bilder:
Hier seht ihr den 71er Dodge Charger von
Christian. Angetrieben wird der Charger von
einem V8-Motor mit 400 cui.
Für mehr Infos zum Wagen schaut auf
www.dueppy.de vorbei.
Bilder:
Diese Bilder seines Charger in Rallye-Ausführung sandte mir Georg. Seine
Info zum Charger:
"340er Motor, Holly Vergaser, andere Nockenwellen, Kolben, Fächerkrümmern,
Kleinkram.
Im Brief sind 315 PS eingetragen. Zustand würde ich mit 3 bezeichnen."